Engineering für die Industrie

AlpineFlow Austria

Planung und Realisierung automatisierter Transportsysteme für Schüttgüter in den Hochleistungsregionen Österreichs.

Von der Konzeption bis zur Wartung – wir entwickeln Fördertechnik, die unter extremen Bedingungen zuverlässig arbeitet.

Industrielle Förderanlage in einer Bergbauregion

Höhenfest bis 2.500 m

Geprüft nach EN 620

Ingenieurleistungen für die Schüttgutindustrie

Von der ersten Machbarkeitsstudie bis zur schlüsselfertigen Anlage – wir liefern technische Lösungen für den alpinen Materialtransport.

Förderbandplanung & -auslegung

Berechnung von Gurtbreiten, Antriebsleistungen und Kurvenradien für Steigungen bis 25 % unter Volllast. Berücksichtigung von Höhenprofil und Umgebungstemperatur.

Automatisierung & Steuerungstechnik

SPS-basierte Anlagensteuerung mit integrierter Zustandsüberwachung. Anbindung an übergeordnete Leitsysteme für Echtzeit-Daten aus dem alpinen Gelände.

Aufbereitung & Klassierung

Auslegung von Brechern, Sieben und Windsichtern für Korngrößen von 0–100 mm. Prozesssimulation zur Optimierung des Energieverbrauchs bei wechselndem Material.

Winterfeste Anlagenkonzepte

Beheizte Bandanlagen, vereisungsfreie Übergabestationen und geschlossene Förderstrecken für den Dauerbetrieb bei Temperaturen bis –25 °C.

Staub- & Emissionskontrolle

Einhausung von Übergabepunkten, Absauganlagen und Sprühsysteme zur Reduzierung der Feinstaubbelastung unter den Grenzwerten der österreichischen Luftreinhalteverordnung.

Bestandsanalyse & Retrofit

Zustandsbewertung bestehender Förderanlagen mittels Tragfähigkeitsprüfung und Verschleißanalyse. Modernisierungskonzepte mit Fokus auf höhere Durchsatzraten und geringere Ausfallzeiten.

Bereit für die nächste Stufe Ihrer Fördertechnik?

Ob automatisierte Bandanlage oder alpine Sonderlösung – wir begleiten Sie von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme.

Projekt anfragen

Bewertungen & Referenzen

Unsere Kunden aus der Industrie vertrauen auf AlpineFlow.

★★★★★ 4.9 / 5.0

„Die Umstellung auf das automatisierte Fördersystem hat unsere Ausfallzeiten nahezu halbiert. Die Integration in die bestehende Steuerung war erstaunlich reibungslos.“

— Dr. Ing. Markus Gruber, Leiter Technik, Erzberg AG

★★★★★ 4.8 / 5.0

„Seit der Installation der neuen Bandanlage läuft die Rohstoffversorgung rund um die Uhr stabil – auch bei starkem Schneefall und Minusgraden.“

— Ing. Sabine Hofer, Betriebsleitung, Zementwerke Wels GmbH

★★★★★ 4.7 / 5.0

„Die Prozesskette von der Zerkleinerung bis zur Klassierung arbeitet jetzt vollautomatisch. Die Energieeinsparung hat unsere Erwartungen übertroffen.“

— DI Franz Aschauer, Geschäftsführer, Kärntner Mineralstoffe GmbH

ERZBERG AG ZEMENTWERKE WELS KÄRNTNER MINERALSTOFFE ALPINE STEINBRUCH INDUSTRIAL LOGISTIK AT

Häufig gestellte Fragen

Welche Förderbandtypen eignen sich für den alpinen Bergbau?

Für Höhenlagen über 2000 Meter setzen wir auf kältebeständige Gummimischungen und verstärkte Stahlseileinlagen. Die Bänder werden mit speziellen Antriebssystemen kombiniert, die auch bei starken Temperaturschwankungen eine gleichmäßige Förderleistung gewährleisten. Ein typisches Beispiel ist das Hochleistungsband mit einer Zugfestigkeit von 2500 N/mm, das in einem steirischen Erzbergwerk im Einsatz ist.

Wie wird die Prozesskette der Rohstoffaufbereitung automatisiert?

Die Automatisierung umfasst die gesamte Kette vom primären Brecher über die Siebung bis zur Klassierung. Sensoren erfassen kontinuierlich Korngröße, Feuchte und Materialdichte. Eine zentrale Steuerung passt die Parameter der Brecherspaltweite, Siebneigung und Bandgeschwindigkeit in Echtzeit an. In einer Anlage in Kärnten konnte so der Energieverbrauch um 12 % gesenkt werden.

Welche Wartungsintervalle sind bei Schüttgutförderanlagen üblich?

Die Intervalle hängen stark von der Materialart und der Betriebsintensität ab. Bei abrasiven Stoffen wie Erzen empfehlen wir eine Sichtprüfung alle 40 Betriebsstunden und eine vollständige Inspektion der Tragrollen und Antriebe alle 500 Stunden. In den Wintermonaten verkürzen sich die Intervalle aufgrund erhöhter Belastung durch Eisbildung und Kälte.

Können bestehende Anlagen nachgerüstet werden?

Ja, viele ältere Förderanlagen lassen sich mit modernen Steuerungssystemen und Sensoren nachrüsten. Wir haben beispielsweise in Oberösterreich ein Zementwerk mit einer neuen Bandanbindung an den Steinbruch ausgestattet, die die bisherige LKW-Anlieferung ersetzt. Die Umrüstung erfolgte im laufenden Betrieb und führte zu einer Senkung der Transportkosten um 30 %.

Welche Sicherheitsstandards gelten für Förderanlagen in Österreich?

Alle Anlagen müssen die ÖNORM EN 620 sowie die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG erfüllen. Dazu gehören Not-Aus-Systeme, Überlastsicherungen, Staubabsaugung und regelmäßige Prüfungen durch befugte Stellen. Bei alpinen Anlagen kommen zusätzliche Maßnahmen wie Lawinenschutz und Blitzableitung hinzu.

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